Neuronale olfaktorisch-emotionale Interaktion bei Depression

Aufgrund eines gemeinsamen evolutionären Ursprungs gibt es große Gemeinsamkeiten in der Verarbeitung von Gerüchen und Emotionen. Diese Tatsache geht zurück auf die Besonderheiten der Gehirnentwicklung beim Menschen. Von großem Interesse ist dabei aktuell ein Gehirnareal, das als Insel bezeichnet wird. Neben der Geruchsverarbeitung ist die Insel sehr wichtig für die emotionale Salienz. Dieser Bereich zeigt nun Veränderungen in Aktivierungsmustern von depressiven Patienten und Patientinnen, welche wir im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden untersuchen möchten.

Studienablauf:                               

  • Ausfüllen von Fragebögen an einem Tablet (ca 25 min)
  • MRT Messung (ca 50 min)
  • Testung Ihres Riechvermögens (ca 30 min) 

(insgesamt circa 2h Dauer mit einer Aufwandsentschädigung von 20€)

Genaueres zur MRT Messung:

Die MRT Messung ist in zwei Abschnitte unterteilt. Während der ersten Hälfte werden Ihnen lachende Gesichtsausdrücke gezeigt, auf die Sie bitte mit Knopfdruck reagieren.

Während der zweiten Hälfte werden Ihnen verschiedene Gerüche präsentiert (Schokolade, Flieder, Teer), die Sie je nach empfundener Intensität und Angenehmheit bewerten.

WICHTIG:

Im MRT (Kernspintomograph) besteht ein starkes Magnetfeld, es dürfen daher KEINE Metallteile während der Messung getragen werden.

Das heißt: keine Piercings, kein Herzschrittmacher, keine sonstigen Metallsplitter im Körper.

Die erhalten MRT Daten werden im Anschluss von ärztlicher Seite befundet. Bei Auffälligkeiten werden wir Sie dazu in Kenntnis setzen.

Kurzinformation

ist als Studie eingereicht

männlich weiblich

Seelische Gesundheit

Piercings Herzschrittmacher Metallsplitter im Körper

in Arbeit Rentner Schüler Student arbeitssuchend sonstiges

18 99

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