Einfluss und Veränderbarkeit von wiederkehrenden Hirnzuständen vor und während kognitiver Kontrolle (FT_tDCS)
Die ausführenden Funktionen bzw. die kognitive Kontrolle sind zentrale Voraussetzungen für die Bewältigung von Anforderungen im täglichen Leben. Ein wichtiger Teil hiervon sind sogenannte Handlungs-Effekt-Verknüpfungen (Action–Effect Binding). Diese kognitiven Prozesse sind entscheidend für zielgerichtetes Handeln, da sie es dem Gehirn ermöglichen, sensorische Rückmeldungen mit vorherigen Handlungen zu verknüpfen. Die Untersuchung soll klären, wie sogenannte „action effect bindings“ – also Verbindungen zwischen Stimuli und Reaktionen – im Gehirn gebildet und wieder abgerufen werden und welche Rolle wiederkehrende Hirnzustände dabei spielen. Ziel ist es, mithilfe nicht-invasiver Hirnstimulation Rückschlüsse auf die zugrunde liegenden kognitiven Mechanismen zu gewinnen und deren Beeinflussbarkeit zu untersuchen.
Wer kann teilnehmen?
- männlich/weiblich/divers
- 18-40 Jahre
- Rechtshänder*innen
- keine neurologischen oder psychiatrischen (Vor-)Erkrankungen
- keine Sucht
- keine Einnahme von Psychopharmaka
- normale oder korrigierte Sehfähigkeit
- keine Rot-Grün-Schwäche
Wie läuft die Studie ab?
- 2 Termine á ca. 2 Stunden Dauer
- Ausfüllen von Fragebögen
- Ableitung eines EEGs während einfache Aufgaben am PC bearbeitet werden
- in einem der Termine wird eine transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) durchgeführt
Ihr Aufwandsentschädigung
Für Ihre Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40,-€.
Adresse
Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie
Schubertstr. 42
01307
Dresden
Kontakt
Claudia Seifert Telefon: 03514587168 Fax: 0351 458 5754 E-Mail Homepage
Kurzinformation
männlich weiblich
Seelische Gesundheit
neurologische oder psychiatrische Erkrankungen Linkshänder Dread-Locks/Rasta-Zöpfe (wegen der EEG-Kappe) schwangere oder stillende Patienten Einnahme von Psychopharmaka Rot-Grün-Schwäche
18 40