Studien

Neuronale olfaktorisch-emotionale Interaktion bei Depression

Aufgrund eines gemeinsamen evolutionären Ursprungs gibt es große Gemeinsamkeiten in der Verarbeitung von Gerüchen und Emotionen. Diese Tatsache geht zurück auf die Besonderheiten der Gehirnentwicklung beim Menschen. Von großem Interesse ist dabei aktuell ein Gehirnareal, das als Insel bezeichnet wird. Neben der Geruchsverarbeitung ist die Insel sehr wichtig für die emotionale Salienz. Dieser Bereich zeigt nun Veränderungen in Aktivierungsmustern von depressiven Patienten und Patientinnen, welche wir im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden untersuchen möchten.

IMAGYN050 / AGO-Ovar 22

MULTIZENTRISCHE RANDOMISIERTE STUDIE DER PHASE III ZU ATEZOLUZIMAB IM VERGLEICH MIT PLACEBO, ANGEWENDET IN KOMBINATION MIT PACLITAXEL, CARBOPLATIN UND BEVACIZUMAB BEI PATIENTINNEN MIT NEU DIAGNOSTIZIERTEM KARZINOM DER OVARIEN ODER DER TUBEN ODER MIT PRIMÄREM PERITONEALKARZINOM, JEWEILS IM STADIUM III ODER IV

AGO-OP.6 / ECLAT

Pelvine und paraaortale Lymphadenektomie bei Patientinnen mit Endometriumkarzinom Stadium I oder II mit hohem Rezidivrisiko

C-Patrol (NIS)

Einarmige, prospektive Nicht-interventionelle Studie zur Erfassung von klinischen Therapiedaten und Lebensqualitätsdaten von Patientinnen mit platinsensitivem, BRCA-mutierten Ovarialkarzinomrezidiv unter Olaparibtherapie

COMPASS

Vergleich der Lebensqualität (QoL) zwischen Trabectedin / PLD und einer Standardtherapie auf Platinbasis bei Patienten mit Platinsensitivem rezidivierendem Ovarialkarzinom, Eileiter und Peritonealkarzinom

AGO-OP.7 / TRUST

Eine prospektive randomisierte multizentrische Studie zur primären versus sekundären radikalen Operation bei fortgeschrittenem Ovarialkarzinom

AGO-Ovar 2.29

Atezolizumab in Kombination mit Bevacizumab und Chemotherapie versus Bevacizumab und Chemotherapie in rezidivierendem Ovarialkarzinom – eine randomisierte Phase III Studie

ENGOT-EN1 / FANDANGO

In dieser prospektiven, multizentrischen, doppelblinden, placebokontrollierten, randomisierten Phase-2-Studie wird die Kombinationschemotherapie mit Nintedanib bei Patienten mit einem fortgeschrittenen fortgeschrittenen Stadium (3C2 und 4) oder mit einem ersten Rückfall von Endometriumkarzinom bewertet.

OrEO / AGO-Ovar 2.31

Eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische Studie der Phase IIIb zur erneuten Erhaltungstherapie mit Olaparib bei Patientinnen mit epithelialem Ovarialkarzinom, die mit einem PARPi vorbehandelt wurden und auf eine wiederholte platinhaltige Chemotherapie ansprechen (OReO)

KeyNote-775

Lenvatinib in Kombination mit Pembrolizumab im Vergleich zur Behandlung der Wahl des Arztes bei Teilnehmern mit fortgeschrittenem Endometriumkarzinom

KeyNote-826

Wirksamkeits- und Sicherheitsstudie zur Erstlinientherapie mit Pembrolizumab (MK-3475) plus Chemotherapie versus Placebo plus Chemotherapie bei Frauen mit persistierendem, rezidivierendem oder metastasiertem Gebärmutterhalskrebs

INSEMA

Vergleich der axillären Sentinel-Lymphknotenbiopsie versus keiner Axilla-Operation bei Patientinnen mit invasiven Mammakarzinom (Stadium I und II) und brusterhaltender Therapie: Eine prospektiv-randomisierte, operative Studie

GeparX

Untersuchung von Denosumab als Ergänzung zur neoadjuvanten Chemotherapie bei primärem RANK / L-positivem oder RANK / L-negativem Brustkrebs und zwei verschiedenen Nab-Paclitaxel-Zeitplänen in einem 2x2-faktoriellen Design

Olympia

Randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte, multizentrische Parallelgruppenstudie der Phase III zum Beurteilen der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Olaparib im Vergleich mit einem Placebo zur adjuvanten Behandlung von Patientinnen mit BRCA1/2-Keimbahn-mutationen und primärem HER2-negativem Hochrisiko-Brustkrebs, die eine definitive lokale Behandlung und neoadjuvante bzw. adjuvante Chemotherapie abgeschlossen haben.

Anamnestische Marker von Entwicklungsstörungen - Zeugnisprojekt

Anamnestische Daten zu Entwicklungsdaten werden in der Klinik routinemäßig erhoben. Es fehlen jedoch systematische Untersuchungen, inwieweit sich aus den anamnestischen Entwicklungsdaten konkrete Profile ergeben, die auf spätere spezifische Erkrankungen hinweisen. In dieser Studie sollen routinemäßig erhobene Entwicklungsdaten qualitativ mit einer gezielten Nachexploration verglichen und in Perspektive gesetzt werden zur klinischen Diagnose im Jugendalter.

Neurobiologie der Anorexia Nervosa (Magersucht)

Essstörungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Jugend- und Erwachsenenalters. Magersucht ist durch einen selbst verursachten Gewichtsverlust oder eine unzureichende altersentsprechende Gewichtszunahme, Angst vor Gewichtszunahme, eine ausgeprägte Körperschemastörung und das Ausbleiben der Monatsblutung gekennzeichnet. Aktuell ist das Wissen über die Mechanismen und die Ursachen der Magersucht immer noch gering, nicht alle Patientinnen können erfolgreich behandelt werden. Ziel der Studie sind zum einen Erkenntnisse darüber, ob die Wahrnehmung und Verarbeitung bestimmter Reize aus der Umwelt (z.B. Belohnungen) bei akut erkrankten und ehemaligen Patientinnen mit Magersucht anders erfolgt als bei nicht betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zum anderen sollen Zusammenhänge mit dem Hormonhaushalt und bestimmten Botenstoffen im Gehirn untersucht werden.